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HOFER: Mit Qlik Sortiment und Standorte immer im Blick

Qlik liefert HOFER maßgeschneiderte Auswertungen, die das Unternehmen in seinen Entscheidungsprozessen ideal unterstützen. 

Der Kunde

Die HOFER KG zählt mit über 500 Filialen und mehr als 12.000 Mitarbeitern zu den erfolgreichsten österreichischen Lebensmitteleinzelhändlern. Das Unternehmen mit Sitz in Sattledt garantiert unter dem Motto „Da bin ich mir sicher.“ höchste Qualität zum günstigen HOFER-Preis. Das Standardsortiment des Nahversorgers umfasst rund 1.400 Produkte des täglichen Bedarfs, ergänzt durch mehrmals wöchentlich wechselnde Aktionsartikel. 2018 feiert der Lebensmittelhändler bereits sein 50-jähriges Bestehen.  

 

Ausgangssituation

Im Einzelhandel gilt das Sortiment als Schlüssel zum Erfolg. Was kaufen Kunden wo, wie und in welcher Menge ein? Diese Fragen stellt sich auch die HOFER KG immer wieder, um ihr Geschäft strategisch und operativ erfolgreich steuern zu können. Und das nicht nur für den Zielmarkt Österreich, sondern auch für die Märkte in der Schweiz, Slowenien, Ungarn und Italien - denn der Zentraleinkauf und weitere Organisationseinheiten der HOFER KG sind auch für diese Länder verantwortlich. 

Um Sortimentsinformationen schneller, detaillierter und unkomplizierter bereitstellen zu können, plante HOFER die Optimierung des Berichtswesens. Insbesondere sollten die Mitarbeiter die Möglichkeit haben, die individuell benötigten Informationen eigenständig abzurufen – auch ad hoc. 

Die fünf Ländergesellschaften sind nicht nur an die zentrale Datenbank der Unternehmensgruppe angebunden, sondern verfügen zusätzlich über dezentrale Datenbankstrukturen. Ein tagesaktuelles Reporting war aufgrund des Aufwands für die Generierung der Daten nicht möglich.

Um den Zentraleinkauf jederzeit schnell und unkompliziert mit tagesaktuellen Informationen zu unterstützen, sollte eine Business-Intelligence-Lösung eingeführt werden. Die IT präferierte eine Lösung, die ohne zwischengeschaltetes Data Warehouse Daten aus beliebigen Quellsystemen extrahieren und verknüpfen kann.

 

Lösung

Auf die Probe stellen wollte HOFER die In-Memory-basierte BI-Lösung Qlik. Als Proof-of-Concept sollte ein Real-Time-Bericht mit grafischen Darstellungen, basierend auf Daten aus der MS-SQL-Server-basierten Datenbank des Nahversorgers, erstellt werden. Ein Bericht der aufgrund des Aufwands nur quartalsweise erstellt wurde. In einem viertägigen Workshop konnte Qlik überzeugen.

Einsatzbereich und Nutzen

Zunächst erfolgte die Einführung einer Qlik-Applikation für die Sortimentsanalyse. Einkäufer können ihren Sortimentsbereich in verschiedenen Detaillierungsgraden analysieren. So lassen sich beispielsweise die Absatzentwicklungen einzelner Artikel im Zeitverlauf oder ihre Kalkulation abbilden.
Aufgrund der positiven Erfahrungen mit Qlik wollte HOFER das Einsatzspektrum der BI-Lösung erweitern. Unterstützung holte sich der Lebensmitteleinzelhändler bei dem Qlik-Elite-Solution-Provider „heldendaten“, einem mit über 200 realisierten Qlik-Projekten erfahrenen und renommierten IT-Dienstleister aus Salzburg.
Neben der technologischen Expertise, sowohl in Sachen Qlik, als auch in SAP und SQL-Server, sind für HOFER vor allem die Insights, die heldendaten aufgrund der umfangreichen Erfahrung weitergibt, für die Weiterentwicklung der unternehmensinternen Qlik-Landschaft Gold wert.
Inzwischen ist HOFER in der Lage, mit Qlik das gesamte Sortiment zu analysieren – gruppenübergreifend wie auch länder-, bzw. niederlassungsbezogen, auf Jahres-, Monats- oder Tagesbasis. Berichte mit aktuellen Umsatzentwicklungen sind somit jederzeit für das gesamte Management abrufbar.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit heldendaten wurden nicht nur die Sortimentsanalysemöglichkeiten ausgebaut, sondern auch neue Applikationen entwickelt. Angebunden wurden hierzu weitere SAP- bzw. SQL-Server-basierte Datenquellen, etwa Objektinformations- und Einkauf-, Verkauf- und Logistiksysteme.
Eingesetzt wird die Qlik-Lösung zudem für Preisveränderungsanalysen. Sowohl zentralseitig veranlasste Preisveränderungen des Sortiments- und Aktionsbereichs, als auch dezentrale Preisveränderungen sind konsolidiert in einem Bericht verfügbar. 
Um unterwegs „up to date“ zu sein, steht der Hauptgeschäftsführung ein mobiles, für das iPad optimiertes Dashboard mit Kennzahlen zu Umsätzen zur Verfügung.
Für die Filialentwicklung von HOFER sind Standortanalysen ein zentrales Thema. Auch für diesen Anwendungsbereich kommt Qlik zum Einsatz – in Verbindung mit NPGeoMap, einer von der Firma Noindl entwickelten Geo-Visualisierungs-Extension. Über die Applikation können die Filialentwickler sowohl bestehende als auch potenzielle neue Standorte in Österreich bewerten. Die Basis dafür bilden unter anderem interne Flächenentwicklungspläne sowie externe Daten der Bundesanstalt Statistik Österreich (STATISTIK AUSTRIA).
Über Qlik abgebildet wird auch ein Wochenbericht für die Lieferanten, die Artikel aus dem Onlinesortiment von HOFER an die Kunden ausliefern. Der Bericht beinhaltet Informationen, wie viele und welche Bestellcodes von Kunden, die in der Filiale Lieferartikel bestellen und bezahlen, auf der Startseite des Online-Portals eingelöst wurden.
Insgesamt 330 Mitarbeiter setzen Qlik inzwischen ein, die größte Anwendergruppe ist der Zentraleinkauf. Das grundsätzliche Berechtigungskonzept läuft über Active Directory. Der Zugriff der Niederlassungen ist per Section Access auf die jeweils eigenen Daten reduziert.
Für HOFER liegt der Mehrwert von Qlik in der schnellen, zuverlässigen und datenquellenübergreifenden Bereitstellung entscheidungsrelevanter Daten. 
Ein weiterer Pluspunkt von Qlik ist zudem die automatische Datenvalidierung: Im Zuge der Entwicklung von Berichten wird automatisch überprüft, ob die Stammdaten passen, bzw. wo es Abweichungen gibt, die man dann bereinigen kann.

 

Zukunft

Aus neuen Anforderungen und Ideen werden bei HOFER Applikationen, die wiederum neuen Mehrwert bringen. Einen Schwerpunkt der Weiterentwicklung von Qlik bei HOFER werden Anwendungen für das Management bilden.