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Qlik als Standardsoftware für Guided Dashboards bei A1 

A1 ist mit mehr als 5,3 Mio. Mobilfunkkunden und über 2,1 Mio. Festnetzanschlüssen Österreichs führender Kommunikationsanbieter. Die Kunden profitieren von einem umfassenden Gesamtangebot aus einer Hand, bestehend aus Sprachtelefonie, Internetzugang, digitalem Kabelfernsehen, Daten- und IT- Lösungen, Wholesale-Services und mobilen Business- und Payment-Lösungen. A1 ist Teil der A1 Telekom Austria Group - einem führenden Provider für digitale Services und Kommunikationslösungen im CEE Raum mit mehr als 24 Millionen Kunden in sieben Ländern.

Ausgangssituation

Die Erfolgsgeschichte von Qlik als Business Intelligence Tool bei A1 begann bereits im Jahr 2013. Damals suchte der Kommunikationsanbieter nach einer Möglichkeit, auch große Datenmengen aus komplexen Vorsystemen wie SAP unkompliziert und schnell zusammenzuführen und nach verschiedenen Fragestellungen auszuwerten.

Lösung

Die Wahl fiel auf die Business-Discovery-Plattform Qlik. Ausschlaggebend waren die Flexibilität, Schnelligkeit und Einfachheit der Plattform. Als Implementierungspartner machte der in Salzburg ansässige Qlik Elite Solution Provider heldendaten das Rennen, der bis heute A1 in Sachen Qlik unterstützt. „Die Expertise von heldendaten ist beeindruckend – die kennen Qlik wirklich bis auf die letzte Schraube“, sagt Erich Alram, Spezialist Finance BI Reporting der A1 Telekom Austria AG. „Wir sind zwar selbst mittlerweile versiert im Umgang mit Qlik, aber wenn es darum geht, die Qlik-Landschaft individuell zu konfigurieren oder komplizierte Fragestellungen bezüglich des Designs zu lösen oder bei Entwicklungsspitzen vertrauen wir auf heldendaten.“ 

 

Einsatzbereiche und Nutzen

In einem ersten Projekt erfolgte die Abbildung der End-to-End-Prozessteuerung in Qlik: Die Anwender überwachen mit der Qlik-Applikation die Prozessabläufe, identifizieren Abweichungen und leiten entsprechende gegensteuernde Maßnahmen ab. Im Anschluss wurde eine Lösung für das Projektmonitoring eines Technikbereichs entwickelt.

Das jüngste und zugleich größte Qlik-Projekt bei A1 ist der Einsatz der BI-Lösung als Standard-Software für Guided Dashboards: „Im Zuge der Digitalisierungsstrategie unseres Unternehmens wollten wir weg von PDF-Reports, die per Mail an Berichtsempfänger aus dem Top-Management verteilt wurden hin zu Guided Dashboards, die die Anwender im Selfservice-Verfahren nutzen können“, erläutert Alram.

Die Business Unit Consumer (BUC) hat mit Qlik ein einheitliches Reporting für den  gesamten Bereich realisiert, mehr als 600 Mitarbeiter vom Teamleiter bzw. Shopmanager bis zu den Top-Managern rufen über das Dashboard salesrelevante Informationen ab. „Inzwischen zeigt das Dashboard verschiedene Sichten und ist nun das meistgenutzte Qlik-Dashboard im gesamten Unternehmen“, sagt Richard Kohlberger, Experte für das Sales Planning & Reporting der Business-Unit Consumer bei der A1 Telekom Austria AG. Die Manager der A1-Shops informieren sich zum Beispiel, wie die Vorwoche hinsichtlich der Verkaufszahlen und der Zielerreichung gelaufen ist.

„Das obere und mittlere Management gewinnt mit Qlik schnell einen Überblick über die Zahlen und kann sofort identifizieren, wo Handlungsbedarf besteht, wir können mit wenigen Klicks die optimale Sicht einstellen“, beschreibt Kohlberger.

Der Aufbau des BUC-Dashboards erfolgte mit eigenen A1-Ressourcen  und tageweisem Support durch heldendaten. „Besonders profitiert haben wir von der Unterstützung durch heldendaten bei der Erstellung der Management Übersicht und bei der Optimierung der Abfragezeiten“, erinnert sich Kohlberger. „Im Gedächtnis geblieben ist mir die Erkenntnis, dass Performance kein reines Hardware-Thema ist, sondern eine Frage der Programmierung: Wir arbeiten sehr viel mit Farben. Die Produkte, die Produktgruppen und die einzelnen Organisationseinheiten haben definierte Farben, damit sie sich auch leicht wiederfinden. Diese Farbcodierung haben wir auch in Qlik abgebildet – bei 100 Millionen Datensätzen traten hier aber Performance-Probleme auf. Ladezeiten von rund zwei Minuten waren einfach zu lang. heldendaten hat das Problem für uns gelöst und die Anwendung so programmiert, dass nur für den Datensatz die Farbe berechnet wird, der gerade angezeigt wird. Mit dieser intelligenten Programmierung konnten wir die Ladezeiten von zwei Minuten auf acht Sekunden reduzieren, durch neue Hardware sind wir inzwischen bei ein bis zwei Sekunden.“

„Früher standen uns nur starre Excel- und SAP-BO-Reports zur Verfügung“, erinnert sich Kohlberger. „Mit Qlik können sich die Anwender über das Dashboard frei in den Dimensionen bewegen und spontan entscheiden, welche Sicht sie auf die Sales Zahlen angezeigt bekommen.“ Diese neue Bewegungsfreiheit hat uns bisher im Reporting gefehlt, freut sich Kohlberger. „Wir haben zu Beginn des Projekts Einführungsrunden gemacht und den Mitarbeitern die Funktionalität von Qlik gezeigt. Es gab immer wieder leuchtende Augen und das Feedback, dass es so eine tolle und flexible Reporting- und Analyselösung für den Salesbereich noch nie im Unternehmen gegeben habe.“

Mit den Qlik-basierten Dashboards informieren sich zudem A1 Vorstand sowie die Vorstandsbereiche Technik und Finanzen und die Mitarbeiter in der direkten Berichtslinie über relevante Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung.

Die Dashboards werden fortlaufend an aktuelle Gegebenheiten und Anforderungen  angepasst. „Diese Möglichkeit, in einem agilen Vorgehen Ergänzungen oder Verfeinerungen des bestehenden Apps zur Verfügung zu stellen, ist für mich ein großer Pluspunkt von Qlik“, sagt Alram. Jede App kann entweder kurz- oder langlebig sein – genau wie die Geschäftsanforderungen, für die sie entwickelt werden. „Durch diese Agilität müssen wir nicht mehr mit einem Pflichtenheft-orientierten Wasserfallmodell unterwegs sein, sondern schauen uns an, was das Dashboard abdecken soll und befüllen dieses dann je nach Priorität täglich, wöchentlich oder monatlich mit Daten“, so Alram weiter.

Die Anwender profitieren besonders von der jederzeitigen Verfügbarkeit von Informationen und der intuitiven Benutzbarkeit der Dashboards. „Und auch die schnellen Antwortzeiten der Dashboards kommt bei den Anwendern sehr gut an“, sagt Alram.

„Qlik hat sich bei uns als Standardlösung etabliert, mit der sehr viel und vor allem auch gerne gearbeitet wird“, ergänzt Kohlberger.

Die Begeisterung für Qlik hat dazu geführt, dass A1 inzwischen eine eigene Qlik-Community aufgebaut hat, deren Mitglieder sich rege über Best Practices mit Qlik austauschen.

Zukunft

Die Nutzergruppe von Qlik ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Mittlerweile verzeichnet A1 9.000 Qlik session starts pro Monat – Tendenz steigend, denn der Einsatz von Qlik wird speziell auf Gruppenebene weiter ausgebaut.